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Ein Jahr zu viel: Maike (Lessia Mia) zurück im Studio – von Edel-Fashion bis Silent Hill

Manchmal braucht es keinen großen Cliffhanger – nur einen vollen Kalender. Ein ganzes Jahr hat es gedauert, bis Maike (aka Lessia Mia) und ich endlich wieder dieselbe freie Lücke gefunden haben. Viel zu lange. Viel zu viel Alltag dazwischen. Und genau deswegen fühlt sich so ein Wiedersehen im Studio immer ein bisschen an wie „nach Hause kommen“: Licht an, Musik an, Kamera in die Hand – und plötzlich ist alles wieder da.

Für 2026 geloben wir offiziell Besserung. Weniger Funkstille, mehr gemeinsame Kreativzeit. Und obwohl wir dieses Mal – für unsere Verhältnisse – wirklich sehr, sehr brav waren, war es trotzdem ein Shooting, das genau das liefert, was ich an Maike so feiere: Präsenz, Haltung, Wandelbarkeit. Und diese Mischung aus „edel“ und „gefährlich“, die je nach Set nur einen Lichtschalter entfernt ist.

START: FASHION-PORTRAITS MIT KLARER KANTE

Wir sind ganz bewusst clean und fashionig eingestiegen. Reduziertes Set, ein Look, der den Fokus auf Ausdruck, Körperlinien und Details legt – Tattoos, Blick, Pose. Genau diese Art von Portraits mag ich zum Warmwerden: nicht hektisch, nicht überladen, sondern präzise. Maike kann mit einer kleinen Gewichtsverlagerung und einem minimalen Blickwechsel die komplette Stimmung drehen – und das sieht man in jeder Aufnahme.

Dann wurde es etwas experimenteller: Schatten, Formen, Lichtkanten – dieses Spiel aus „zeigen und verstecken“. Ein bisschen geheimnisvoller, ein bisschen cineastischer. So ein Look wirkt immer wie ein Standbild aus einem Musikvideo: ruhig, aber mit Spannung unter der Oberfläche.

EDELMODUS: PERLEN, GLANZ UND DIESES „HIGH-END“-GEFÜHL

Ab da ging’s in Richtung edel. Perlen sind so ein Material, das automatisch Klasse mitbringt – aber eben nicht brav-klassisch, sondern in unserem Fall eher wie ein Statement-Piece. Das Licht durfte dabei glänzen, Konturen betonen, Highlights setzen. Maike wirkte fast wie eine Skulptur – nur mit diesem lebendigen Funken, der das Ganze nicht geschniegelt, sondern stark macht.

Und wenn dann noch Lack ins Spiel kommt, passiert etwas Spannendes: Plötzlich ist das Bild nicht nur Portrait, sondern Attitüde. Glanzflächen, die das Licht „zeichnen“, und eine Stimmung, die irgendwo zwischen Glamour und „Don’t mess with me“ liegt.

WEIHNACHTLICH – ABER NICHT KITSCHIG

Ja, wir haben auch Weihnachten gemacht. Verspielt, süß, ein bisschen dreamy – aber ohne in Kitsch zu ertrinken. Eher so ein modernes „Pin-up trifft Wintermärchen“-Feeling: weiche Farben, festliche Details, ein Set, das nach Lichterkette und Zuckerstange aussieht – nur eben mit Maikes typischer Coolness, die das Ganze erdet.

Und weil „süß“ bei uns nie lange allein bleibt, gab’s zum Schluss noch einen Augenzwinkern-Moment: mehr „frech“ als „lieb“, mehr Rock’n’Roll als Stille Nacht. Genau diese kleinen Brüche machen eine Serie für mich rund – wenn nicht alles geschniegelt ist, sondern Charakter bekommt.

KRÖNENDER ABSCHLUSS: SILENT HILL – UND PLÖTZLICH WIRD’S DÜSTER

Und dann kam der Abschluss, auf den ich mich heimlich am meisten gefreut habe: Silent Hill.

Das war kein „wir ziehen mal kurz was anderes an“, das war eine komplette Verwandlung. Auf einmal ist das Studio nicht mehr Studio, sondern eine Szene: schwer, düster, nasskaltes Kopfkino. Nebel, Lichtquellen wie aus einem Albtraum, dieses bedrohliche Gefühl, dass hinter dir gleich etwas passiert. Und mittendrin Maike – nicht mehr Model, sondern Figur. Genau dafür liebe ich Cosplay-Sets: Wenn aus Bildern kleine Filme werden.

Dieser Teil war der perfekte Schlusspunkt. Ein Abschluss, der hängen bleibt. Und der ganz klar sagt: 2026 wird nicht nur regelmäßiger – sondern auch wieder freizügiger, böser und mutiger. Versprochen.

Wenn du bis hier gelesen hast: Danke. Und Maike – wie immer: Danke für dein Vertrauen, deine Energie und diese unfassbare Wandelbarkeit. Wir haben abgeliefert. Und das war erst der Anfang.