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Studiobesuch von Christin „Pinni“ – Farbe, Schatten und eine gute Portion Spaß

Manchmal sind es genau die Tage, an denen draußen eigentlich alles nach Frühling schreit, die uns trotzdem wieder ins Studio ziehen. Am 7. März 2026 war genau so ein Tag. Die Temperaturen klettern langsam nach oben, die Sonne kitzelt die ersten Frühblüher aus dem Boden – und wir? Wir schließen die Studiotür und drehen die Lichter an.

Denn Christin – besser bekannt als Pinni – war wieder zu Besuch.

Und wie so oft, wenn Pinni vor meiner Kamera steht, wird aus einem „Wir machen ein paar Bilder“ ziemlich schnell eine kreative Spielwiese.

Ein ungewöhnlich „normales“ Shooting

Für unsere Verhältnisse war dieses Shooting fast schon… normal. Keine riesigen Props, keine wilden Konstruktionen aus dem 3D-Drucker, keine Alienköpfe oder Predator-Helme. Einfach ein paar Sets, gutes Licht, Nebel und ein Model, das genau weiß, wie man vor der Kamera funktioniert.

Trotzdem haben wir direkt beim ersten Setup etwas ausprobiert, was man bei Pinni nicht unbedingt erwartet: Farbe.

Wer sie kennt, weiß – Pinni trägt eigentlich am liebsten Schwarz. Und zwar nicht irgendein Schwarz, sondern dieses elegante, selbstbewusste Schwarz, das irgendwie immer ein bisschen nach Rock, Nacht und Bühne aussieht.

Doch diesmal haben wir eine kräftige orangefarbene Kombination ausprobiert. Und ganz ehrlich: Das funktioniert überraschend gut. Die warme Farbe hebt sich stark vom dunklen Studiohintergrund ab und gibt dem Bild eine ganz andere Energie. Gleichzeitig bleibt dieser typische Ausdruck – ruhig, stark und ein bisschen herausfordernd.

Ausdruck, Nähe und starke Portraits

Wenn man mit Pinni arbeitet, merkt man schnell: Sie braucht keine großen Gesten, um ein Bild wirken zu lassen. Manchmal reicht ein Blick direkt in die Kamera, ein leichtes Neigen des Kopfes oder eine minimale Veränderung der Körperspannung.

Gerade in den Portraits kommt das extrem gut zur Geltung. Der Fokus liegt komplett auf ihrem Ausdruck – klare Augen, markante Gesichtszüge und diese Mischung aus Stärke und Ruhe, die sie mitbringt.

Auch ein kleiner Stilwechsel durfte natürlich nicht fehlen. Mit Brille bekommt das Ganze plötzlich eine völlig andere Wirkung. Ein bisschen geheimnisvoll, ein bisschen intellektuell – und gleichzeitig bleibt dieser leicht düstere Charakter, der perfekt zu ihr passt. Pinni ließ ihren Beruf einmal in Bildern wirken. Eine Lehrerin wie man sie sich nur wünschen kann. Und ja da bleibt man doch freiwillig zum Nachsitzen. 

Licht, Schatten und Charakter

Im Studio liebe ich es, mit Licht zu spielen. Harte Kanten, Spotlights, Nebel – alles Dinge, die eine Szene plötzlich komplett verändern können.

Ein Set entstand komplett im Kreis eines Spotlights. Der Rest des Studios verschwindet dabei fast im Schwarz. Das Ergebnis wirkt fast wie eine kleine Bühne – minimalistisch, reduziert und gleichzeitig unglaublich stark.

Solche Situationen sind perfekt für Pinni. Sie bewegt sich darin mit einer Selbstverständlichkeit, als würde sie genau dort hingehören.

Rock, Nebel und ein Hauch Rebellion

Natürlich durfte auch der etwas düsterere Look nicht fehlen. Schwarze Outfits, Nebel im Studio und diese leicht rebellische Attitüde, die ihre Bilder immer ein bisschen edgy wirken lässt.

Ein Outfit mit Hut und Ketten bringt fast schon einen kleinen Rock- oder Industrial-Vibe mit rein. Die Pose wirkt dabei fast schwerelos, als würde sie sich einfach in den Raum hineinlehnen.

Solche Momente entstehen meistens nicht durch Planung – sondern einfach, wenn man ausprobiert.

Kunst, Mut und ein bisschen Wahnsinn

Eines meiner persönlichen Highlights war wieder ein Set, das stark mit Form und Bewegung arbeitet. Ein roter Rock, der sich wie ein Fächer öffnet, Nebel im Hintergrund und eine fast skulpturale Pose.

Das Bild lebt komplett von der Bewegung des Stoffes und der Körpersprache. Es wirkt fast wie eine Mischung aus Modefotografie und Theater.

Und dann gibt es noch diese Momente, in denen es plötzlich komplett surreal wird. Ein goldener Katzenkopf, Nebel, dramatisches Licht – und auf einmal steht da eine Figur, die irgendwo zwischen Fashion, Mythologie und Science-Fiction schwebt.

Genau solche Ideen liebe ich. Sie sind ein bisschen verrückt, ein bisschen anders – und genau das macht sie spannend.

Dramatische Inszenierung

Zum Abschluss wurde es noch einmal richtig episch. Goldene Elemente, warme Lichtfarben und Nebel schaffen eine Atmosphäre, die fast schon sakral wirkt.

Die Szene wirkt ruhig, kraftvoll und gleichzeitig mystisch. Als würde man eine Figur aus einer anderen Zeit oder einer anderen Welt fotografieren.

Solche Bilder entstehen selten geplant. Sie entwickeln sich einfach im Laufe eines Shootings.

Der traditionelle Abschluss

Nach so einem Shooting gibt es bei uns mittlerweile fast schon eine Tradition.

Licht aus. Kamera einpacken. Studio abschließen.

Und dann geht es standesgemäß ins Restaurant zum goldenen „M“.

Nicht unbedingt hohe Kochkunst– aber definitiv der perfekte Ort, um über Bilder, Ideen und zukünftige Projekte zu sprechen.

Danke für dein Vertrauen

Liebe Pinni,

es ist jedes Mal wieder eine Freude, mit dir zu arbeiten. Deine Energie, dein Vertrauen und dein Gespür für Bilder machen jedes Shooting zu etwas Besonderem.

Und ganz ehrlich – Spaß haben wir dabei auch immer genug.

Vielen Dank für dein Vertrauen und die Menge Spaß.

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Shooting.